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GBI25J-LV von Diotec: Gleichrichterbrücke erfüllt US und EU "Energy Star" Standard
In Eingangsgleichrichtern leiten während jeder Netzhalbwelle zwei Gleichrichterdioden. Folglich bestimmen die Durchlassspannungsabfälle direkt die Verlustleistung, damit die thermische Belastung und am Ende die Langzeitzuverlässigkeit des gesamten Gerätes im Dauerbetrieb. Die US und EU Richtlinie "Energy Star" verlangt eine deutliche Reduzierung dieser Verluste.
Die GBI25J-LV von Diotec ist ein 25 A, 600 V Brückengleichrichter, der für eine niedrige Durchlassspannung unter typischen Lastbedingungen optimiert ist. Bei einem Durchlassstrom von 12,5 A beträgt die Durchlassspannung unter 0,92 V pro Diode. Da sich zwei Dioden permanent im Strompfad befinden, senkt diese Reduzierung von V_F die Gesamtleitungsverluste um bis zu 20 % im Vergleich zu herkömmlichen Brückengleichrichtern – und zwar unter Nennbetriebsbedingungen, nicht nur bei Spitzenlast. Damit lassen sich die US und EU "Energy Star" Anforderungen leicht einhalten.
Das Bauteil ist für einen durchschnittlichen Ausgangsstrom von 25 A bei einer Gehäusetemperatur von 80°C ausgelegt und bietet eine hohe Stromtragfähigkeit für kompakte Leistungsdesigns. Die Stoßstromfestigkeit von 325/360 A (50/60 Hz) bietet eine komfortablen Sicherheitsreserve gegenüber Einschaltströmen und kurzzeitigen Überlastungen. Der Sperrstrom ist auf unter 5 µA spezifiziert, was die Effizienz und thermische Stabilität über den gesamten Betriebstemperaturbereich gewährleistet.
Der GBI25J-LV wird in einem GBI-Single-Inline-Gehäuse mit asymmetrischen Pin-Abständen von 2 x 7,5 mm und 10 mm geliefert. Es ermöglicht eine direkte Montage auf den Kühlkörper, und somit eine effiziente Wärmeableitung sowie eine akzeptable Temperaturentwicklung in Hochleistungsdesigns.
Typische Anwendungen sind Stromversorgungen für Server- und Rechenzentren, Telekommunikation und Basisstationen, Netzwerkinfrastruktur und kontinuierlich betriebene Industrieanwendungen. In diesen spielen die Leistungsverluste des Gleichrichters bei jedem Netzzyklus eine Rolle und wirken sich direkt auf den Systemwirkungsgrad und die Langzeitzuverlässigkeit aus.